LIVENESS

Ein Konzertdesign, das Unterschiede spürbar macht

Die Pandemie hat verändert, wie wir arbeiten.

Darauf hat die Kulturstiftung des Bundes früh reagiert. Reload. Stipendien für freie Gruppen ermöglicht uns die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Coronakrise auf unser Schaffen.

In LIVENESS beschäftigen wir uns daher als Ensemble mit dem gemeinschaftlichen Erleben von Musik. Das, was uns gerade am meisten fehlt, wollen wir genau verstehen, hinterfragen und dann für unser Publikum greifbar machen. Unser Ziel dabei ist die Ausarbeitung eines Konzertdesigns, das den Unterschied live ≠ nicht-live körperlich spürbar macht. Und unser Weg dahin führt über grundsätzliche Fragen zum Format Konzert und all seine Facetten.

Auf welche vielfältigen Arten kommunizieren Publikum und Ensemble miteinander? Was bedeutet LIVE auf philosophischer, neurologischer und gesellschaftspolitischer Ebene? Und wie kann die zeitlose Kunst KLASSISCHE MUSIK für Zuhörende so intensiv erlebbar gemacht werden, als würden sie sie fast selber spielen?

Die Pandemie hat Löcher geschlagen und Angst gemacht. Sie wird auf absehbare Zeit unsere Tätigkeit als Musikerinnen und Musiker bestimmen. Deshalb sehen wir unsere Hauptaufgabe in der Suche nach dem Möglichen.

Die Konzerte im Kleinen und Freien waren es im Sommer. Das gemeinsame Weiterdenken und der Austausch miteinander ist es momentan im Winter und im Frühjahr 2021 wird etwas Neues passieren.

Dann wird die Pandemie verändert haben, wie wir arbeiten.

 

Projektteam:
Idee und Konzept: Nicola Vock
Projektorganisation: Nicola Vock (Projektleitung), Nicolai Bernstein, Sylvia Demgenski, Katharina Sommer

Projektbeteiligte und Themenbereiche:
Alexandra Cygan: Raum
Alexandru Nicolescu: Hören und Zuhören
Amadeo Espina: Zeit
Katharina Sommer: Kommunikation
Larissa NagelDramaturgie
Liuba Petrova: Hören und Zuhören
Marie-Luise Detering: Körper
Nicolai Bernstein: Philosophie
Nicola Vock: Immersion und Evaluation Publikum Nachbarschaftsmusik
Philipp Strüber: Technik und Architektur
Sophie Herr: Akustik und Architektur
Sylvia Demgenski: Neurologie
Vladislav Belopoukhov: Raum

 

 

 

 

 

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