Nachbarschaftsmusik

Ein dezentrales Konzert im Freien

Die Kammerphilharmonie geht raus und spielt in den Nachbarschaften ihrer Mitglieder!

Immer freitagmittags geben wir die Konzerte für das kommende Wochenende bekannt. Hier gehts zur interaktiven Stadtkarte und zur Konzertübersicht!

Diese Woche am Sonntag, 16. August, gibt es die Nachbarschaftsmusik in den Stadtteilen Bockenheim, Bornheim/Nordend, Dornbusch, Ginnheim, Höchst und Rödelheim. 

Am darauffolgenden Sonntag, 23. August, spielen unsere Musiker*innen nach 14 Wochen Konzertmarathon zum vorerst letzten Mal ihre Nachbarschaftsmusik. Alle Zeiten und Orte finden Sie in unserem Konzerte-Kalender.

Hören, singen, Seele baumeln. So lautet das Credo der Musikerfamilie Anna-Lena Perenthaler und Nicolai Bernstein, die nun schon seit Mitte März jeden Sonntag mit ihren Instrumenten durch die Nachbarschaft zieht und eine treue und immer neue Zuhörerschaft findet. Mehr zur Projektidee und den bisherigen Konzerten erfahren Sie in Anna-Lenas Blog.

Als künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie Frankfurt liegt der Gedanke nahe, dass Nicolai Bernstein nun die Mitglieder seines Orchesters dazu einlädt, ihre eigenen Nachbarschaften zu erforschen und zum Klingen (und Singen Summen) zu bringen. Mal sehen, wer ans Fenster kommt oder im Vorbeigehen einen Moment bei einem dezentralen Konzert im Freien verweilt?

Die Musiker*innen finden sich gemeinsam mit ihren Kammermusikpartnern an öffentlichen Orten in ihrer Nachbarschaft zusammen und spielen für die Anwohner*innen.

Die Programme der 20-minütigen dezentralen Konzerte schmieden die Künstler*innen und ihre Mitspielenden selbst. Sie reichen vom virtuosen klassischen Instrumentalstück über Kinderlieder und kleinen akrobatischen Einlagen bis hin zu Chanson, Jazz, Pop, Traditionals und Volksliedern.
Zum Abschluss jedes Mini-Konzerts laden die Musiker*innen die Anwesenden dazu ein, sich stimmlich summend zu beteiligen, oder einfach nur zu lauschen.

Die Konzertorte sind mit Bedacht so gewählt, dass genügend Raum auf den Gehwegen und Plätzen zur Verfügung steht, um allen Anwesenden zu ermöglichen, die allgemeinen Abstandsregeln einzuhalten. Auch Küchenfenster, Wohnzimmerbalkone und Vorgärten können von der Musik erreicht werden.

Das Orchester spielt zwar “dezentral”, doch zur gleichen Zeit an über 20 verschiedenen Spielorten in ganz Frankfurt. Es ist uns ein Herzensanliegen, dass dieses Gemeinsame in einer auf Abstand durchorganisierten Zeit auch den Zuhörenden in der Nachbarschaft bewusst wird und das Mosaik aus Minikonzerten somit über die Stadtteilgrenzen hinaus wirkt.

Wie die Konzeptstifterin Anna-Lena Perenthaler möchte auch die Kammerphilharmonie Frankfurt die Nachbarschaftsmusik nutzen, um einen Moment der Aufmerksamkeit für die Situation zahlreicher freischaffender Künstler*innen zu schaffen und die Einzigartigkeit des unmittelbaren Konzerterlebnisses – ganz gleich in welcher Form, an welchem Ort, in welcher Größe – gesellschaftlich nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die Nachbarschaftsmusik finden Sie fortlaufend medial unter #kammerphilharmoniegehtraus #nachbarschaftsmusik #nachbarschaft #stadtteile #frankfurt #unterfreiemhimmel #endlichwiedergemeinsam #kammerphilharmoniefrankfurt.
Teilen auch Sie gerne Ihre individuellen Erlebnisse mit uns!

Ein Aufruf in eigener Sache: Wenn Sie selbst interessiert sind, in Ihrem Stadtteil kleine Nachbarschaftsmusiken ertönen zu lassen, lassen Sie uns gerne davon wissen!
Helfen Sie uns, dieses Initiativprojekt zu Ihrem eigenen Moment des Durch- und Aufatmens zu machen und Musik #endlichwiedergemeinsam zu erleben.

Die Mitglieder der Kammerphilharmonie Frankfurt und befreundete Künstler*innen freuen sich darauf, für Sie und mit Ihnen zu musizieren. Ein kleiner Hoffnungsschimmer sei natürlich erlaubt, dass es bald möglich sein könnte, wieder als Orchester open air zu spielen!

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