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Kammerphilharmonie Frankfurt

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#miterleben
LIVENESS
#coronaorchester #mitcoronaumgehen
Live sein im Zoomland

von Nicola Vock

Einmal war es unbeschwert. Das zweite Mal mit Maske und beißendem Luftzug im Nacken schon schwieriger. Dann haben wir aufgegeben und die Arbeitstreffen zu LIVENESS ironischerweise in den virtuellen Raum verlegt. Seither sind wir ziemlich unschlüssig, was denn jetzt besser ist. In echt durcheinander diskutieren oder bei Zoom konstruktiv das Mikro abgestellt bekommen, wenn man zuviel geredet hat.

Was wir aber sicher herausgefunden haben: Es macht Spaß, einmal ganz anders zu arbeiten. Wir haben das Konstrukt “Konzert” in all seine Einzelteile zerlegt, um es nun Stück für Stück wieder neu zusammenzusetzen. 

Wenn die Operation gelingt, werden wir im Januar zwei Dinge erreicht haben. Erstens werden wir ein Konzertdesign entworfen haben, das unser und Ihr Verständnis von Live erweitert. Sie werden in diesem Design hin- und hergehen können zwischen Stream und Live-Konzert. Und Sie werden fühlen können, was das mit Ihnen macht.

Und zweitens werden wir einen Berg von neuen Projekten an der Pinnwand hängen haben. Auf dass die Unbeschwertheit wieder Einzug in unser Leben erhält.

 

Mehr zum Projekt erfahren

#kennenlernen
#wirmachenunsschön
Was ein Orchester im lockdown so treibt

von Sylvia Demgenski

Was macht ein freies Orchester im Lockdown?! - Wir machen uns schön!!!

Als Ende Oktober die Ankündigung für den erneuten Teil-Lockdown kam, war das zwar zu erwarten gewesen, aber jeder/m Musiker*in sank natürlich dennoch das Herz! Gerade erst hatten wir unsere Tätigkeit wenigstens in Teilen wieder zurückerobert, gerade erst hatten wir wieder Konzerte gespielt. Und das waren besonders intensive Momente des Zusammenspiels und des gemeinsamen Musizierens gewesen. Wir selbst und auch unser Publikum waren wie ausgehungert, wie Schwämme, die die gemeinsam gespielte Musik in sich einsogen...

Nun gut! Wir sind ja Musiker*innen, weil wir uns für Kreativität im Leben entschieden haben. Also können wir nicht gut auf unseren Händen rumsitzen und Trübsal blasen - wobei... das haben wir natürlich auch getan und zwar ausgiebig und voll Inbrunst. Schließlich sind wir empfindsame Seelen! ABER – das geht ja nicht den ganzen Tag...

Was kann man also tun?

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#zuhören
#seriösaberfröhlich
Wie die Musik nicht stumm blieb,
trotz des trüben Corona-Novembers
Einblicke in ein Konzert ohne Publikum

von Philipp Strüber

Wird es stattfinden oder nicht?

Die wenigstens von uns hatten damit gerechnet, dass wir dieses Jahr wieder die Stummfilme vertonen werden dürfen. Zumindest nicht im November…

Aber die Verantwortlichen um Professor Ralph Abelein haben es geschafft, da es sich ja auch in großen Teilen um eine Lehrveranstaltung handelt, dass zumindest ein Konzert stattfinden konnte. Natürlich ganz zeitgemäß ohne Publikum, dafür mit einem von Student*innen der Hochschule Darmstadt eingerichteten Livestream. Von dessen hoher klanglicher und bildlicher Qualität konnten wir uns während der spielfreien Zeit im kleinen Saal der HfMDK Frankfurt überzeugen.


Einige Probleme kamen natürlich trotzdem auf. Wer hätte schon ahnen können, dass eine Bass-Marimba zweieinhalb Meter breit und dadurch die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände auf der Bühne schwierig zu gestalten sind?

 

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#gestalten
#winterfest
Unser Projekt Nachbarschaftsmusik geht weiter
Unterstützung durch Projektstipendium
des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Die Pandemie hat verändert wie wir arbeiten... 

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst möchte im Rahmen des Förderprogramms „Hessen kulturell neu eröffnen“ mit der Bereitstellung der Fördersumme von €18.000 zur Ermöglichung künstlerischen Schaffens, Förderung kreativer Arbeitsprozesse und Entwicklung künstlerischer Konzepte trotz der COVID 19 – Pandemie beitragen.

Weiterhin heißt es in der Präambel des Projektstipendiums: Dadurch soll ein attraktives Kulturangebot geleistet und die Arbeit der Kulturschaffenden gestärkt werden. Begleitend zur schrittweise durchgeführten Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen und Spielstätten in Hessen wird die Arbeit an Projekten/Werken und deren Konzepte gefördert, die in besonderer Weise innovative Ansätze aufweisen. Neue Erfahrungen und daraus resultierende formale, kreative wie technische Entwicklungen, die die Zeit der Corona-Pandemie hervorgebracht hat, sollen produktiv genutzt werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir nun also mit dem Projektstipendium unser erfolgreiches Sommerprojekt "Nachbarschaftsmusik" weiterführen, wintertauglich machen und auf eine neue Ebene bringen können!

Wir haben schon viel über die Nachbarschaftsmusiken berichtet, dennoch sei hier ein kurzer Exkurs erlaubt: 

In über 200 kleinbesetzten Miniatur-Konzerten, die über 14 Wochen hinweg an zahlreichen Orten der ganzen Stadt die Nachbarschaften der Musiker*innen musikalisch zusammenführten, sind Momente entstanden, die die Notwendigkeit von gemeinsam erlebter Musik deutlich spürbar gemacht haben. Vom ersten Moment an war klar, dass Publikum wie Musiker*innen die live-Musik vermisst hatten. Dabei erwies sich der öffentliche Raum als ein Konzertort, der die oftmals als elitär wahrgenommene klassische Musik auf neue Art zugänglich macht. Die üblichen Regeln eines Konzertes waren außer Kraft gesetzt, was Raum für tanzende Kinder und ein erfrischend diverses Publikum machte. In einer auf Abstand durchorganisierten Zeit konnten wir Momente des Innehaltens und der Emotionalität in einen unfassbar neuen Alltag bringen. Kunst kann Kraft geben und Gemeinschaft schaffen. Diese Erfahrung hatte sich in den Wochen und Monaten seit Beginn der Pandemie bestätigt.

Nun zeichnet sich deutlich ab, dass der erhoffte Normalzustand nicht so bald wieder einsetzen wird, jedenfalls nicht für die Kunst- und Kreativwirtschaft. Ein neues Normal muss gefunden werden und als Ensemble freischaffender Musiker*innen möchten wir diesen Prozess auf künstlerischer Ebene aktiv gestalten. Die positiven Erfahrungen mit dem Projekt Nachbarschaftsmusik machen deutlich, dass sich hier ein Weg befindet: Kurze Konzerte, die an einem Tag mehrfach wiederholt werden; Ein relativ offener Konzertraum direkt in den Stadtteilen, wodurch Zuhörer*innen keine weiten Wege zurücklegen müssen; Kleine Kammermusikensembles, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

Momentan läuft die Konzeptionsphase mit Mitgliedern des Künstlerischen Managements der Kammerphilharmonie Frankfurt. Ab Anfang des neuen Jahres bis Ende März 2021 wird es dann noch konkreter:

An einem Sonntag im Monat zu den gewohnten Zeiten werden wieder Miniatur-Konzerte stattfinden! Während im Sommer die Ensembles noch aus höchstens vier Musiker*innen bestanden, sollen die Besetzungen sich nun vergrößern. Ein Bläserquintett und ein kleines Streichorchester (12 Personen) werden je ein halbstündiges Programm entwickeln, das jeden Monat in einem anderen Stadtteil gespielt wird. Hierfür werden die Musiker*innen in ihren Nachbarschaften Räumlichkeiten finden, die der pandemischen Gefahr gerecht werden und gleichzeitig eine große Öffentlichkeit ermöglichen. Die über den Sommer aufgebaute Stammhörerschaft wird über die bisher entwickelten Kanäle (Newsletter, Stadtteilzeitungen, Quartiersmanagement, Social Media Plattformen, u.A.) informiert und eingebunden.

Seien Sie dabei bei unserer Nachbarschaftsmusik Winteredition wir freuen uns auf Sie!
 
Mehr zum Sommerprojekt Nachbarschafts-
musik nachlesen

#ermöglichen
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#SolidaritätMitFreienKünstlerInnen

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Bank: Frankfurter Volksbank
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